Achterbahn-Geschäftsjahr 2018, Frontastic bereit für 2019

Willkommen in der Start-Up-Welt

Schon mal ein Unternehmen gegründet oder bei einem Start-up gearbeitet? Dann kennst Du das Gefühl: Du entwickelst die Idee und das Geschäftsmodell. Du validierst Dein Konzept und entwickelst die Prototypen. Und endlich bist Du irgendwann soweit und kannst auf den Markt gehen.
Und nachdem du all diese Pläne gemacht und die harte Arbeit geleistet hast, kommt jetzt die Stunde der Wahrheit. Dann merkt man: Eine Firma zu gründen, umso mehr, wenn man ein Fast-Track-Technologieunternehmen gründet, gleicht einer Achterbahnfahrt im besten Sinne des Wortes.

Willkommen bei Frontastic

Ich selber bin erst vor ein paar Wochen zu Frontastic gestoßen. Ich kannte Thomas Gottheil schon eine Weile und wir hatten immer lose Kontakt gehalten, bevor wir überhaupt anfingen, darüber nachzudenken, ob und wie ich bei Frontastic an Bord kommen könnte.

Ich erinnere mich noch an das Grinsen auf seinem Gesicht, als ich ihn auf der Internet World 2017 in München fragte, wie es ihm ginge. Seine so einfache wie kryptische Antwort war: “Ich arbeite an etwas Coolem, aber ich kann dir noch nicht sagen, was es ist!”

Eins muss ich ihm lassen: Er hatte meine Neugierde geweckt, sodass ich die Geschichte von Frontastic und seinen Gründern in den letzten zwei Jahren interessiert von außen beobachtet habe. Der Gedanke, dass ich eines Tages an der Achterbahnfahrt teilnehmen würde, kam dabei gar nicht auf. Und trotzdem sind wir jetzt hier.

Desto mehr freue ich mich, Dir heute, mit einem noch frischen Blick auf diese verrückte Gründer-Truppe von E-Commerce-Tech-Genies, einen ersten Blick hinter die Kulissen von Frontastic’s erstem Geschäftsjahr und der Achterbahnfahrt, die sie dabei hinter sich gebracht haben, zu geben.

Außerdem ist es mir eine Ehre, den Schleier ein wenig zu lüften und Dir einen Ausblick auf das zu geben, was das Jahr 2019 für Frontastic bereit hält.

Harte Arbeit: Bootstrapping auf dem Weg zum Erfolg

Vielleicht war Dir bewusst, dass Frontastic den größten Teil des Jahres im Bootstrapping-Modus gearbeitet hat. Wer sich in der Start-Up-Szene ein wenig auskennt, weiß: Das wichtigste Gut eines Start-Ups sind Menschen, Zeit und Geld. Und meistens ist genau all das im Bootstrapping-Modus notorisch knapp.

Trotz der begrenzten Ressourcen ist es dem Frontastic-Team gelungen, im ersten vollen Geschäftsjahr einen soliden Umsatz im 6-stelligen Bereich zu erzielen, die ein hochmodernes Frontend as a Service zu entwickeln, den ersten Pilotkunden zu gewinnen und einen Pre-Seed-Investor mit einem 6-stelligen Anteil an Bord zu holen. Nebenbei wurde das Partnernetzwerk ausgebaut, die Vertriebspipeline gefüllt und sind die Vorbereitung für die in 2019 geplante Unternehmensskalierung vorangetrieben worden. Ziemlich beeindruckend, oder?

Ich könnte seitenlang weiter über Frontastic’s Erfolge im Jahr 2018 schreiben, und nichts davon wäre falsch. Und doch würde ich nur die halbe Wahrheit erzählen, wenn ich die Gründer nicht auch zu den Herausforderungen ihres ersten Geschäftsjahres befragt hätte.

Lektion des Jahres: Gut’ Ding will Weile haben

Eine Lektion, die die meisten Start-ups, einschließlich Frontastic, lernen, ist diese: Gut’ Ding will Weile haben.

Das gilt für Kundenakquise ebenso wie für die Produktentwicklung, das Community-Building oder die Suche nach einem passenden Investor.

Mit einer innovativen Idee, einem tollen Produkt und einem bekannten, gut vernetzten Gründerteam war es für Frontastic ein Leichtes, im ersten Jahr eine Fangemeinde aufzubauen.

Die Pilotkunde-Akquise, so wurde schnell deutlich, war da eine ganze andere Hausnummer. Um die ersten Kunden davon zu überzeugen, sich mit Frontastic für eine ganz neue Lösung zu entscheiden, musste das Team nicht nur beweisen, dass ihr Frontend as a Service dem Geschäft ihrer Kunden monetarisierbare Vorteile bietet. Auch die Marktreife der Software und ihre Vertrauenswürdigkeit als noch relativ kleines Team musste das junge Unternehmen unter Beweis stellen.

Eine weitere Hürde: Frontastic bietet eine so genannte Frontend Management Platform as a Service an, aber wenn Du mit Kunden sprichst, denen die Vorteile und Herausforderungen von API-basierten IT-Architekturen für ihr Unternehmen nicht klar sind, muss Deine Überzeugungsarbeit da bereits ansetzen. Nicht immer die leichteste Übung.

Kompetenz und Engagement machen den Unterschied

Die hohe Sichtbarkeit für Frontastic und seine Gründer in der E-Commerce-Branche, die unschlagbaren Kompetenz des Teams, ihr unermüdlicher Einsatz für den Kundenerfolg, und auch ein kleines bisschen Glück führten am Ende zum Erfolg. Frontastic’s erster Pilotkunde, der weitsichtig, innovativ und aufgeschlossen genug war, um sein E-Commerce-Replatforming mit Frontastic als Frontend as a Service zu realisieren, startete sein Projekt im Herbst 2018.

Oft zeigt sich, dass man den Ball erst einmal ins Rollen bringen muss. Und das dauert meist länger als erwartet. Aber: Der Gewinn des ersten Pilotkunden hat Frontastic’s Frontend Experience Builder zusätzliche Glaubwürdigkeit gegeben. Damit konnte das Start-up die Vertriebspipeline für 2019 vielversprechend weiter ausbauen und alle Voraussetzungen für das angepeilte Unternehmenswachstum in diesem Jahr schaffen.

Realistisch gesehen (und hier bin ich stolz darauf, zu “wir” zu wechseln) erwarten wir nun, dass sich der Umsatz 2019 verdreifachen wird.

Auch Investorensuche braucht Zeit

Dieselbe Lektion wie bei für den Vertrieb galt im Übrigen auch für die Suche nach Investoren, wie sich herausstellte.
Um Frontastic in dem Maße weiterzuentwickeln, wie das ehrgeizige Gründerteam es sich auf die Fahnen geschrieben hat, ist die Unterstützung von Investoren unabdingbar.
Die Crux: Investoren zu finden, die bereit sind, ihr Geld in das junge Technologie-Start-up zu stecken, während der erste Pilotkunde für Frontastic noch gewonnen werden musste. Wie sich herausstellte, ziehen selbst die meisten Frühphasen-Investoren es vor, zu einem Zeitpunkt an Bord zu kommen, an dem ein Start-up bereits eine ansehnliche Anzahl von Kunden gewonnen hat, die vorzugsweise ihre Replatforming-Projekte bereits umgesetzt haben.
Um aber genau diese Kunden zu finden und deren Projekte umzusetzen, sind vor allem Zeit, Menschen und finanzielle Mittel nötig. Die wiederum hängen u. A. von der investorgestützten Finanzierung des Unternehmen ab. Und so beißt sich die Katze in den Schwanz.

Der Durchbruch gelang mit Pre-Seed-Investors Aschendorff NEXT im August 2018: Der Frühphasen-Investor ist so von Frontastic überzeugt, dass er eine frühzeitige sechsstellige Investition tätigte, und damit das Interesse weiterer hochkarätiger Start-Up-Investoren weckte. Es sei an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten, nur soviel: Die nächste Runde vielversprechender Gespräche mit einer Reihe potenzieller Investoren ist in vollem Gange, sodass Frontastic zuversichtlich ist, dass die nächste Finanzierungsrunde im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden wird.

Was haben wir für 2019 in der Pipeline?

2018 ist vorbei, alle Erfolge sind gefeiert und Lektionen gelernt. 2019 zeigt sich bisher von ebenso von seiner spannenden Seite: Während die Investorengespräche sich in Richtung Abschlussphase bewegen und Frontastic auf dem besten Weg zu einem Umsatzwachstum von 300% für dieses Jahr ist, werden wir nun auf allen Ebenen ehrgeizig weiter wachsen.

Denn es gibt viel zu tun: Wir werden unsere Produktentwicklung weiter beschleunigen, mehr Standardintegrationen aufbauen und unser Ökosystem erweitern. Wir werden weitere Partner und Kunden gewinnen und betreuen, um unsere Wachstumsziele zu verwirklichen. Wir werden uns als Standard-Lösung für die außergewöhnlicher digitaler Kundenerlebnisse weiter positionieren. Außerdem werden wir unsere Organisation als Ganzes weiter ausbauen, damit wir auch in Zukunft unseren wachsenden Kunden- und Partnerstamm voll unterstützen können.

Soweit, so gut, jetzt fehlen uns nur noch ein paar neue Kollegen: Die Produktentwicklungs-, DevOps- und Support-Teams brauchen weitere Verstärkung, zusätzlich werden die Bereiche Professional Services, Sales und Marketing & Operations weiter ausbaut. Klingt ganz easy, oder?

Ortsunabhängigkeit als Erfolgsfaktor

Dass Frontastic als Remote Native Company komplett ortsunabhängig agiert, hat sich bei der Suche nach neuen Kollegen als wichtiges Ass im Ärmel erwiesen. Darüber willst Du mehr wissen? Dann brauchst Du noch ein wenig Geduld. Nächste Woche, zur gleichen Zeit am gleichen Ort, wird unser nächster Blogbeitrag Dir einen kleinen Einblick geben, warum unser Set-Up als standortunabhängiges Unternehmen ein großer Vorteil und entscheidender Erfolgsfaktor für unser Unternehmen ist.